Honigproduktion

Goldsiegel-Label   www.swisshoney.ch

Wir produzieren freiwillig unter dem Goldsiegellabel Honig. Die Produktion wird alle vier Jahre von einem Betriebsprüfer kontrolliert. Das Ziel dieser Kontrolle ist, einen qualitativ hohen Honigproduktionsstand zu halten und stets zu verbessern. Die Anforderungen des Goldsiegel-Labels werden auf die gesamte Honigproduktion ausgelegt. Das Güte Siegel (Label) bestätigt somit die hohe Qualität des mit Freude hergestellten Bienenhonigs.

Erwähnung unsere Honigproduktion:

Die Bienen sammeln den Nektar auf Blumenwiesen und von Obstbäumen und bringen ihn anschliessend in den Bienenstock zurück. Transportiert wird der Nektar dabei im sogenannten Honigmagen. Im Bienenstock wird der Nektar von Biene zu Biene weitergegeben. Anschliessend lagern die Bienen ihn in den Wabenzellen ein und dicken ihn durch das stetige Bewegen ihrer Flügel ein. Wir als Imker beobachten die Nektarzufuhr genau und ernten den Honig erst dann, wenn er ausreichend trocken und somit vollständig naturgereift ist. In einigen Ländern wird hingegen nicht der ausgereifte Honig geerntet, sondern bereits der frische Nektar. Dieser wird mithilfe technischer Trocknungsanlagen zu Honig verarbeitet. Dadurch können grössere Mengen Honig produziert werden. Unser Honig unterscheidet sich davon grundlegend. Der Nektar reift vollständig im Bienenvolk zu Honig heran. Dadurch bleibt unser Honig naturbelassen und wird von den Bienen getrocknet ein reines Naturprodukt. Die Honigreife erkennen die Bienen selbst. Sobald der Honig seinen optimalen Reifegrad erreicht hat, verschliessen sie die Honigzellen mit einer frischen Wachsschicht. Zu Beginn der Ernte werden die Bienen behutsam von den Waben getrennt. Dabei verwenden wir auch sogenannte Bienenfluchten. Durch diese natürliche Schleuse wandern die Bienen in den Brutraum und können nicht mehr in den Honigraum zurückkehren. Die Honigwaben werden anschliessend den Völkern entnommen und in unseren sauberen und hygienischen Schleuderraum transportiert. Vor dem Schleudern entfernen wir die Wachsschicht von den Honigwaben. Die geöffneten Waben werden danach in die Schleudermaschine eingesetzt. Mit dieser schonenden Methode gewinnen wir den Honig aus den Wabenzellen, ohne die Waben unnötig zu belasten. Der flüssige Bienenhonig wird nach der Ernte zu feinem, weichem Blütenhonig verarbeitet. Anschliessend wird der helle Blütenhonig fein gesiebt und in Honigeimer abgefüllt. Die schonende Herstellung benötigt Zeit und Geduld. Dabei wird der Honig nicht erwärmt und behält dadurch seine wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe und Aromen.

Unser Blütenhonig ist besonders fein, gut streichbar und bleibt in der Regel lange geschmeidig. Die natürliche Kristallisation wird dabei gezielt und schonend beeinflusst, sodass eine feine und angenehme Konsistenz entsteht. Wichtig ist uns, dass Sie als Kundin oder Kunde einen hochwertigen, naturbelassenen Bienenhonig geniessen können, der durch seinen einzigartigen Geschmack und seine hohe Qualität überzeugt. Selbstverständlich werden unserem Honig keinerlei Zusatzstoffe beigemischt. Die schonende Verarbeitung des Blütenhonigs benötigt ihre Zeit, bis der Honig seine optimale Reife und die gewünschte feine Konsistenz erreicht hat.

Der Waldhonig (dunkler Honig) wird vor dem Abfüllen in die Honiggläser kurz und möglichst schonend erwärmt sowie nochmals fein gesiebt. Dadurch bleibt seine Konsistenz angenehm fein und gut streichbar, während sein kräftiges Aroma vollständig erhalten bleibt.

Bilder von der Ernte:

Blütenbildung im Honig als Zeichen eines geringen Wassergehalts

Wenn Honig kristallisiert, ordnen sich seine natürlichen Zuckerbestandteile zu feinen Kristallen. Dabei wird das vorhandene Wasser zwischen diesen Kristallen gebunden. Ist der Wassergehalt des Honigs besonders niedrig, steht nicht genügend Wasser zur Verfügung, um alle Zwischenräume auszufüllen. Stattdessen werden kleine Luftbläschen zwischen den Kristallen eingeschlossen.

Diese Lufteinschlüsse lassen die betroffenen Bereiche heller erscheinen und führen zur sogenannten Blütenbildung, die sich als weiße Flecken oder ein feiner weißlicher Belag zeigt. Solche Stellen sind kein Qualitätsmangel, sondern vielmehr ein Hinweis auf einen besonders geringen Wassergehalt und damit auf die hohe Qualität des Honigs.